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Die obligatorischen Hundehalterkurse können zurzeit als Einzellektionen gebucht werden. 

Bald steht dir ein Online-Support für die praktischen Lektionen zur Verfügung!

Wir sind  ausserhalb des Hundeplatzes unterwegs, um den Alltag mit dem Hund gezielt zu trainieren.  Ein Hund muss in Alltagssituationen (Begegnungen mit  Hunden-, Joggern-, Radfahrern - im Strassenverkehr, im Wald, in der Stadt - im Haus, Restaurant, Auto) auch unter starker Ablenkung führbar sein, damit ein problemloses und harmonisches Zusammenleben von Mensch und Hund gewährleistet ist.


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Kursangebot


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16.08.2025

Obligatorische Kurse ab 1.Juni 2025 Praxis

Die 6 Lektionen des obligatorischen Praxiskurses reichen in der Regel nicht aus, um die Lernziele zu erreichen. Die Lernziele wurden vom Veterinäramt bewusst so festgelegt, dass sich die HundehalterInnen ausreichend mit der Hundehaltung, sowie der Hunderziehung auseinandersetzen.

Aus diesem Grund freuen wir uns darauf, dir schon bald unseren "Online-Support" für die Praktische Hundeausbildung vorzustellen. So erhältst du die Möglichkeit, dich selbständig und indivduell auf den Kurs vorzubereiten.
Sobald du dich sicher fühlst, die Lernziele erreicht zu haben, kannst du den Kurs besuchen, bei uns oder auch in einer anderen Hundeschule. Auf jeden Fall wirst du sehr vom Online- Support profitieren, da dir alle Übungen Step-by-Step gezeigt werden und du viele zusätzliche Informationen erhältst, die in einem Präsenzunterricht kaum zu vermitteln sind. Du hast jederzeit einen Ansprechpartner wenn Fragen auftauchen und eine offene Trainingslektion pro Woche, in welcher wir vor Ort deine Anliegen gemeinsamt anschauen.

Lernziele Praxis

Obligatorische Lernziele Hundehaltende & Hund (§ 13 HuV)
1) Förderung der Bindung und der Beziehung
* Der Hund reagiert mit Aufmerksamkeit zum Hundehaltenden auf dessen Signal hin.
* Die Hundehaltenden wissen, was für ihren Hund in welcher Situation belohnend ist.
* Die Hundehaltenden wissen, wie und in welchen Situationen sie mit ihrem Hund bindungsfördernd spielen und ihn mental beschäftigen können.
* Sie erkennen die Erregungslage des Hundes und können diese korrekt kanalisieren.
* Der Hund hält sich beim Spielen an die erlernten Regeln (reagiert beim ersten Mal auf das Signal «Spielende»; kein Bedrängen vor bzw. nach dem Spiel, auch wenn Hundehaltende das Spielzeug in der Hand halten; respektiert die Unversehrtheit der Hundehaltenden im Spiel).
2) Erkennen und Verstehen der Körpersprache des Hundes
* Die Hundehaltenden können gezeigtes Ausdrucksverhalten bei ihrem und anderen Hunden korrekt interpretieren und angemessen darauf reagieren.
3) Befähigung der Hundehaltenden zur Grunderziehung des Hundes
* Die Hundehaltenden wissen, wie sie erwünschtes Verhalten ihres Hundes korrekt (z.B. Timing, Setting) verstärken können (z.B. Markersignal).
* Der Hund kann im entsprechenden Training-Setting die gewählten Verstärker (z.B. Futter, Spielzeug, Markersignal) annehmen.
* Die Hundehaltenden wissen, wie sie ein Signal zur Ausführung einer spezifischen Verhaltensweise unter Nutzung der Lerntheorie auf nonaversive Weise aufbauen können.
* Der Hund reagiert auf das Signal «Sitz» (maximal einmalige Signalwiederholung).
* Der Hund reagiert auf das Signal «Liegen» (maximal einmalige Signalwiederholung).
* Der Hund verharrt in frei wählbarer Position für 60 Sekunden.
* Der Hund reagiert auf ein Signal mit Umorientierung auf seine Bezugsperson.
* Der Hund kommt auf Rückruf über eine Distanz von 15 m auf direktem Weg zu Hundehaltenden und bleibt da (maximal einmalige Signalwiederholung).
* Der Hund wechselt auf Signal auf die andere Körperseite der Hundehaltenden (maximal einmalige Signalwiederholung).
* Die Hundehaltenden kennen nonaversive Trainingsansätze betreffend Leinenführigkeit und wenden diese korrekt an.
* Der Hund kann eine vorgegebene Strecke von 50 m an lockerer Führleine gehen.
4) Tiergerechtes und sicheres Führen auch in anspruchsvollen Situationen
* Die Hundehaltenden kennen den Verhaltenskodex des Kantons Zürich und setzt diesen um.
* Die Hundehaltenden kennen Management- und Trainingsmassnahmen, um ihren Hund sicher und unter Rücksichtnahme auf die Umwelt durch den Alltag zu führen.
* Der angeleinte Hund kann situationsabhängig auf der abgewandten Seite an lockerer Leine geführt werden beim:
– Kreuzen einer entgegenkommenden Person
– Vorbeiführen an hundehaltender Person mit sitzendem Hund
– Kreuzen eines Joggers
* Begrüssen einer Person, Gehen durch eine sich bewegende Ansammlung von Personen (maximal 5 Personen)
5) Vermittlung der Methoden zur Maulkorbgewöhnung
* Die Hundehaltenden wissen, wie sie ihren Hund an das Tragen eines passenden und tierschutzkonformen Maulkorbs gewöhnen können.
* Der Hund steckt freiwillig und ohne Meideverhalten seine Schnauze für mindestens 10 Sekunden in den Maulkorb.
 
Offizielle Lernziele der praktischen Hundeausbildung § 13 HuV: PDF Veterinäramt
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